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Dr. Ulrike Müller

Kultur & Reisen WEIMAR WEIBLICH

Richard-Wagner-Straße 2

99423 Weimar

Telefon: 0 36 43 / 85 19 49

www.ulrike-müller-weimar-weiblich.de

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Sommerliche Veranstaltungsreihe:

„DIE NEUEN FRAUEN der Weimarer Republik“

5 Mittwochabende, Beginn jeweils um 19.00 Uhr


mit Textprogrammen, Vorträgen, Lyrik, Musik, Interviews und Publikumsgesprächen,

arrangiert und moderiert von Dr. Ulrike Müller, Kulturwissenschaftlerin und Autorin, Weimar

 

Ort: Künstlergarten Theaterplatz Weimar am Museum der Weimarer Republik

freie Platzwahl, keine Reservierungen, bitte einfach rechtzeitig kommen.


Mi, 30. Juni 2021

Kratzbürsten & Bubiköpfe

Neue Autorinnen & neue Frauenbilder von Erika Mann bis Irmgard Keun

Stimmen: Heike Meyer, Schauspielerin, Weimar

Entree & Zwischentöne: Ulrike Müller, Autorin, Weimar


Textstücke von 6 Autorinnen, die Bilder, Tonlagen und Milieus der Neuen Frauen neu zur Sprache bringen und dabei auch sich selbst: darunter die pfiffige Sekretärin mit dem (verhältnis-)mäßigen Chef (Mascha Kaleko), die neue sportliche Mutter (Vicky Baum) und natürlich „das kunstseidene Mädchen“ (Irmgard Keun). Die Schauspielerin Heike Meyer schafft einen erlesenen Klangteppich,

Ulrike Müller, Gestalterin literarischer Programme, webt biografische & politische Fäden hinein.


Mi, 07. Juli 2021

„Wir kennen heute die Reichstagsabgeordnete ...“

Die ersten Politikerinnen der Weimarer Republik

Vortrag mit Gespräch: Dr. Barbara von Hindenburg, Historikerin, Berlin

Moderation: Dr. Ulrike Müller, Kulturwissenschaftlerin, Weimar


Schauspielerinnen probten neue Rollen für Theater und Film; Parlamentarierinnen nahmen auf den politischen Bühnen der Republik erstmalig ihre Plätze ein. Auf Reichs-  und Landtagssitzungen ertönten Frauenstimmen aus unterschiedlichsten Richtungen. Dr. Barbara von Hindenberg (Historikern, KGParl Berlin), profunde Kennerin der Materie, stellt Szenarien und Frauen vor,

Dr. Ulrike Müller (Kulturwissenschaftlerin) moderiert.


Mi, 14. Juli 2021

Die Blinden Flecke im Archiv

Vergessene Frauen des Bauhauses

Vortrag und Gespräch: Dr. Anke Blümm, Kunsthistorikerin, Weimar

Moderation: Dr. Ulrike Müller, Kulturwissenschaftlerin, Weimar


Ein Schattendasein war vielen Bauhausfrauen in der öffentlichen Wahrnehmung der Schule beschieden, während Meister und Schüler mit den Jahren immer bekannter wurden. An diesem Abend können wir völlig unbekannte neue Bauhäuslerinnen kennenlernen. Dr. Anke Blümm, Kunsthistorikerin und Bauhausforscherin, spricht über kritische Perspektiven und aktuelle Resultate ihrer Recherchen, dazu befragt vom Publikum und U. Müller (Autorin „Bauhaus-Frauen“) 



Mi, 21. Juli 2021

„Ich küsse deine Füße meine Süße“

Literarisch-musikalische Europareise zur weiblichen Avantgarde der Moderne

von Virginia Woolf über Simone Weil bis zu Gertrude Stein 

Moderation und Textgestaltung: Ulrike Müller, Weimar

Musik: Christian Rosenau, Gitarrist &Lyriker, Coburg


Ulrike Müller gestaltet lesend Texte aus bahnbrechenden Werken europäischer Autorinnen

der frühen Moderne, darunter auch die Dichterin Marina Zwetajewa und die Philosophin Simone Weil. Die Texte mischen sich mit frei eingefügten Kompositionen, auch solchen des Gitarristen Christian Rosenau. Hier wird „pro=voziert“, herausgerufen: Anrührendes, Freches, Witziges, Tiefsinniges, Un=Sinniges… Die Denk- und Schreibweisen und die bewusst antibürgerlichen Lebens- und Liebesexperimente in den Salons und auf den Bühnen großer Städte wie London, Paris, Prag oder Moskau zeigen den neuen weiblichen Eigen=Sinn.



Mi, 28.Juli 2021

„Strahl in Strahl, verliebte Farben ...“

Die Dichterin Else Lasker-Schüler

Eine lyrische Lebenscollage mit Iris Kerstin Geisler, Rezitatorin, Jena und Ulrike Müller, Autorin, Weimar


Else Lasker-Schüler, der „Prinz von Theben“, war 1920 der erste Gast am Weimarer Bauhaus.              Iris Geisler, Rezitatorin literarischer Texte, und Ulrike Müller, langjährige Kennerin von Werk und Lebensgeschichte(n) der Dichterin, tragen deren hinreißende Lyrik und lustvoll verrückte Prosa im dialogischen Wechsel vor, „verwirkt“ mit den Schaffensstationen als Berliner Aussteigerin, Liebende, Zeitkritikerin, bekennende Jüdin und Exilantin.




2019 war das Jahr des Bauhausjubiläums, mit großartigen Ausstellungen, mit dem aufflammenden Interesse an Lehrerinnen, Künstlerinnen und Gestalterinnen der Schule. Mit der im März 2019 frisch edierten, aktualisierten und erweiterten Neuauflage meines Buches im Elisabeth-Sandmann-Verlag reiste ich an viele Orte, las, referierte, zeigte Abbildungen, arbeitete an Ausstellungen mit. Es gab so viele schöne Einladungen und Lesungen, bis nach Georgien, Armenien, ja sogar in den Libanon oder nach Schweden. Und wie viele neue Menschen konnte ich überall kennenlernen! Dazu kam/kommt der gesamte inhaltliche Kontext der Moderne mit den Aufbrüchen in Kunst, Wissenschaft und Politik, mit der Weimarer Republik und dem neuen Wahlrecht für Frauen. Die damalige Auseinandersetzung mit patriarchalen Herrschaftsmustern und Geschlechterbildern ist weiter hochaktuell; die weibliche Moderne, die Frauen seit Beginn des 20. Jahrhunderts entwarfen und erprobten, hat nicht nur für die derzeitige dramatische Situation in der „Corona-Krise“, sondern auch für die Zeit danach zukunftsweisende Ideen und Lebensentwürfe im Köcher. 1919 geht also nach 100 Jahren Geschichte und einem „Pausenjahr“ auch 2021 uns 2022 weiter!



Das Bauhaus und seine Frauen

Meisterinnen in Kunst, Handwerk und Design 


Dr. Ulrike Müller, Weimar


Die Geschichte der Malerei, Bildhauerei, Architektur und Fotografie, des Kunsthandwerks und Designs im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts ist auch die Geschichte weiblicher Aufbrüche in der Kunst. Nachdem das Staatliche Bauhaus im April 1919 für Begabte, ohne Rücksicht auf Alter und Geschlecht eröffnet wurde, gab es 84 weibliche und 79 männliche Studierende. Dabei wurde den Frauen häufig die Anerkennung für ihre künstlerische Arbeit verweigert.


Doch lässt sich heute rückblickend sagen: Das Bauhaus hat einen wesentlichen Teil seines innovativen Potentials und späteren weltweiten Erfolgs den Frauen der ersten Stunde zu verdanken.

 

Inzwischen bekannte Künstlerinnen wie Anni Albers, Marianne Brandt oder Lucia Moholy,

aber auch noch unbekanntere wie Friedl Dicker, Lou Scheper oder Dörte Helm haben mit ihrer Entschlossenheit, ihrer Begabung und ihren Visionen den „Bauhausstil“ maßgeblich mitgeprägt.


Dabei haben sie nicht nur in den legendären Zwanziger Jahren dem männlich dominierten

Neuen Menschen ihre weibliche Perspektive als Neue Frauen entgegengesetzt. Ihre schöpferischen Impulse können heute angesichts der erschreckenden Resultate globaler modernistischer Fortschrittsgäubigkeit wieder neu den Blick für eine andere, zukunftsweisende Moderne öffnen, die womöglich erst an ihrem Anfang steht.







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(Art. 77 DS-GVO i. V. m. § 19 BDSG) wird ausdrücklich hingewiesen.

Ulrike Müller Lesung Frauen bibliothek MonaLiesa Leipzig 2008
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